19 Prozent mehr Besucher trotz weniger Saisontagen

Zunehmend mehr Österreicher entdecken den MTB ZONE Bikepark Petzen

Rund 15.400 Mountainbiker besuchten in den zurückliegenden Monaten den MTB ZONE Bikepark Petzen – ein Besucherplus von fast 19 Prozent. Aufgrund frühzeitigen Schneefalls hat der Bikepark vorzeitig den Betrieb eingestellt.

Auf eine herausfordernde, aber erfolgreiche Saison blicken die Betreiber zurück. Erster Betriebstag war der 29. Mai – trotz Corona-Pandemie nur eine Woche nach dem ursprünglich geplanten Saisonstart. Das Wochenende 23. bis 26. Oktober wäre eigentlich das letzte gewesen. Gern hätten die Betreiber am Nationalfeiertag noch geöffnet. Doch der Schneefall der vergangenen Woche machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung.

Den Herausforderungen des Infektionsschutzes ist die Seilbahngesellschaft mit einem durchdachten Hygienekonzept begegnet. „Dies hat sich über den Sommer hinweg bewährt. Ein wichtiger Erfahrungswert für den Winter“, ist sich Hubert Ramskogler, Geschäftsführer der Petzen Bergbahnen sicher.

Trotz Auflagen war die Hochsaison im August nahezu unverändert erfolgreich. Besonders stark war der Zuwachs in den Monaten Juli und September.

Events waren in diesem Sommer Mangelware. So musste sozusagen in letzter Minute auch der Stopp der Enduro World Series (EWS) abgesagt werden. Die internationalen Starter hatten teils Probleme mit der Anreise aus unterschiedlichen Ländern.

Nicht nur die Zahl der verkauften Lifttickets zeigt einen sehr positiven Trend. Wichtige Hinweise auf die Positionierung des MTB ZONE Bikeparks Petzen geben unter anderem die Websiteaufrufe. Ein Plus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeugt von der Beliebtheit und Bekanntheit. Für diese Steigerung sorgten insbesondere Österreicher, Deutsche und Slowenen. Mehr als 30 Prozent der Websitebesucher kamen aus dem Raum Wien, mehr als dreimal so viele wie im Vorjahr.

Insgesamt waren das Publikum wie auch die medialen Erwähnungen des Bikeparks weniger international. Grund waren die geringere Reisefreudigkeit und die teils weniger vorhandenen Reisemöglichkeiten aufgrund der Pandemie. Sehr stark wirkte sich auch der Ausfall des EWS aus, der der Petzen und der gesamten Region Südkärnten alle zwei Jahre internationale Aufmerksamkeit verschafft.

Mehr und mehr deutsche Fachmedien richten ihr Augenmerk auf den Bikepark Petzen. Hier zeigt sich der Erfolg der Kooperation mit zwei weiteren MTB ZONE Bikeparks in Willingen und am Geisskopf.

Über mehrere Jahre hinweg haben die Betreiber der Petzen Bergbahnen das Freizeitangebot am Berg und Übernachtungsangebote in der Nähe aufgebaut und optimiert. Von diesem runden Konzept profitiert auch der Bikepark. Gerade in Zeiten der Pandemie suchen Menschen Freizeitangebote an der frischen Luft und Ausflugsziele in ihrer Nähe oder machen spontane Kurzreisen in von der Pandemie wenig betroffene Gebiete. Mit Mountainbiken, Wandern, Klettern, Disc-Golf, Paragleiten, geführten Touren und verschiedenen Angeboten jenseits der nahe gelegenen Slowenischen Grenze haben Familien, Paare und Gruppen ein abwechslungsreiches und attraktives Urlaubsprogramm.

Die Betreiber von Bikepark und Bergbahn hoffen, dass im kommenden Jahr die Corona bedingten Einschränkungen nachlassen. Sollte das der Fall sein, könnten wieder Veranstaltungen stattfinden. Im Wechsel mit dem EWS würde dann der Enduro Continental Cup stattfinden, das europäische Pendant zum Worldcup.